DIE SCHÖNSTEN AUSSICHTSBERGE

Nederkogl (3.163 m)


Der Nederkogl ist der Hausberg von Sölden. Mächtig trohnt er am Talschluss oberhalb der Gabelung der Ötztaler Ache. Der Anstieg über die Lenzenalm und den Nedersee ist stetig steil, umso mehr entlohnt der grandiose Rundblick zu den großen Dreitausendern der Ötztaler und Stubaier Alpen.

Gehzeit:

  • von der Lenzen Alm (1.896 m): 3,5 Stunden, retour 2,5 Stunden
  • von der Hauptstraße (1.670 m): 4 Stunden, retour 3 Stunden
     

Grieskogl (2.911 m)


Von Hochsölden anfangs auf Schotterweg bis zur Bergstation des Sessellifts Rotkogl. Von dort auf dem Fußweg weiter. Im oberen Bereich ist der Weg mit Stahlseilen gesichert. Vom Gipfel herrlicher Ausblick auf den Geigenkamm. Mit etwas Glück können Sie im wildromantischen Pollestal Gämsen oder Steinböcke beobachten.

Gehzeit:

  • von Hochsölden (2.070 m): 2,5 Stunden, retour 1,5 Stunden
  • von der Bergstation DSB Rotkogl (2.329 m): 1 3/4 Stunden, retour 1 1/4 Stunden
  • von Sölden (1.370 m): 4 Stunden, retour 3 Stunden
     

Söldenkogl (2.902 m)


Der Blick vom Söldenkogl auf Sölden hinunter und die grandiose Aussicht zu den Gipfeln der Ötztaler Alpen entlohnt für den doch anstrengenden Aufstieg. Der Anstieg kann durch die Auffahrt mit dem Taxi zur Kleble Alm bzw. zu Fiegl's Gasthaus verkürzt werden.

Gehzeit:

  • von Sölden (1.370 m): 4 Stunden, retour 3 Stunden
  • von der Kleble-Alm (1.983 m): 3 Stunden, retour 2 Stunden (Taxi-Service zur Kleble-Alm)
  • von Fiegls Gasthaus (1.956 m): 3 Stunden, retour 2 Stunden (Taxi-Service zum Fiegl Gasthaus)
     

Rotkogl (2.947 m)


Gehzeit:
von der Rotkogljochhütte (2.660 m) kann der Rotkogl (2.947 m) in ca. 1 Stunde auf einem gut markierten Weg bestiegen werden.

Alpine Erfahrung und Trittsicherheit müssen aber vorhanden sein. Vom Gipfel hat man einen wunderbaren Ausblick auf die Berge der Stubaier und Ötztaler Alpen. Auch der Tiefenblick auf den kristallklaren Schwarzsee ist beeindruckend.
 

Hangerer (3.021 m)


Über saftig grüne Wiesen von der Schönwieshütte über felsdurchsetzte Grashänge führt der Wanderweg zum Hangerer. Unter dem Gipfel überquert der Wanderer ein Schneefeld. Aber der Aufstieg lohnt sich. Sie haben einen wundervollen Ausblick auf die Ötztaler und Südtiroler Alpen.

Gehzeit:

  • von Obergurgl (1.930 m): 3,5 Stunden
  • von der Schönwieshütte (2.262 m): 2,5 Stunden
     

Kreuzspitze (3.457 m)


Die Kreuzspitze ist ein Traumziel für Hochgebirgswanderer. Einer der höchsten Gipfel der Ötztaler Alpen, der auf einem Wanderweg ohne Eisberührung erstiegen werden kann und dazu aufgrund seiner hervorragenden Stellung im Kreuzkamm zwischen Haupt- und Weißkamm eine hervorragende Rundumsicht auf sämtliche Gletscher und Hütten bietet.

Gehzeit:

  • von der Martin-Busch-Hütte (2.501 m): 2,5 Stunden, retour 2 Stunden
  • von Vent (1.900 m): 5 Stunden, retour 4,5 Stunden
     

Wildes Mannle (3.019 m)


Herrliche Tour von der Breslauer Hütte oder Stablein Alm aus. Das Wilde Mannle ist ein typischer Urgesteins-Schotterberg, beide Aufstiege sind seilgesichert. Vom hölzernen Gipfelkreuz hat man eine schöne Aussicht auf den Rofenkarferner, die Wildspitze, die Ötzaler sowie die Stubaier Alpen.

Gehzeit:

  • von der Breslauer Hütte (2.848 m): 2 Stunden, retour zur Hütte 1,5 Stunden
  • von der Stablein Alm (2.364 m): ca. 2 Stunden, retour zur Stablein Alm cda. 1,5 Stunden

Wetterkreuz (2.591 m) - Oetz


Ausgangspunkt:
Talstation, Bergbahnen Oetz- Hochoetz. Weiter zur Bielefelder Hütte (2.150 m), es führt ein gut begehbarer Wanderweg zum Wetterkreuz (2.591 m). Für den Abstieg stehen dann zwei Möglichkeiten zur Auswahl:

1) Den Weg zurück Richtung Roßköpfe, es führt ein steiler Steig zur Balbachalm (Trittsicherheit erforderlich). Von der Balbachalm dann über den Höhenweg zur Kühtaile Alm und zurück zur Bergstation.

2) Vom Wetterkreuz retour zur Bielefelder Hütte und weiter zur Acherbergalm, von dort aus wieder retour zur Bergstation

Gehzeit:

  • 2,5 - 3 Stunden

Gamskogel (2.813 m) - Hausberg von Längenfeld


Ausgangspunkt:
Gries bei Längenfeld (1.570 m).

Gehzeiten:
1 ¼ Std. zur Nisslalm, von dort 2 ¼ Std. zum Gamskogel

Vom Ortszentrum Gries in Richtung Süden über den Fischbach zum Waldrand. Ziemlich ansteigend in zahllosen Kehren bis zur Querung der Forststrasse. Durch den Zirbenwald zur malerischen Nisslalm (2.051 m). Von der Nisslalm ein Abstecher über Almweiden, durch eine enge Schlucht über Steinplatten und Geröllhalden zum Schönrinnensee auf 2.353 m. Oder alternativ von der Nisslalm über einen grünen Almboden, nur leicht ansteigend, über eine Stufe an den Rand des Milchenkars. Steile Hänge und Bergstufen zum Nordostgrad des Gipfels. Am Schluss über Blockwerke. Vom Gipfel erlebt man einen wunderschönen Panoramablick auf das Ötztal und die umliegende Bergwelt.

Abstieg: Zurück zur Nisslalm und Gries oder alternativ: knapp 10 Minuten unter dem Gipfel zweigt ein Fußweg nach Burgstein bei Längenfeld ab.

Hahlkogel (2.655 m) - Huben bei Längenfeld


Ausgangspunkt:
Huben bei Längenfeld
Parken: beim Fußballplatz (Nähe Campingplatz)

Gehzeiten:
2 ½ Std. zum Hahlkogelhaus, von dort noch 2 Std. zum Hahlkogel

Über einen neu angelegten Fußweg zuerst ¾ Std. Richtung Alpengasthof am Feuerstein, kurz vorher zweigt rechts ein Fußweg ab, der steil ansteigend zu den ersten Almmatten mit lockeren Baumbeständen führt. Über Almböden zum Hahlkogelhaus (2.042 m). Vom Hahlkogelhaus zuerst eher flach über Grashänge, dann über leichte Felshänge im obersten Bereich etwas ausgesetzt auf den kegelförmigen Hahlkogel. Einer der schönsten Aussichtberge im Ötztal.
Abstieg: Route retour zum Hahlkogelhaus, dann alternativ zum Aufstieg über die Polltalalm nach Huben.

Vordere Sulzkogel (2.796 m) - Gries bei Längenfeld


Ausgangspunkt:
Gries bei Längenfeld

Gehzeiten:
2 ½ Std. zur Amberger Hütte, von dort noch 1 ¾ Std. zum Sulzkogel

Start:
Parkplatz am Ende von Gries

Man folgt dem Sulztal, mit seinem reißenden Gletscherbach, auf breitem Wirtschaftsweg bis zur Sulztalalm (1.898 m). Weiter leicht ansteigend zu den Almenböden der hinteren Sulztalalm bis sich hinter einer Felsbiegung die Amberger Hütte, 2.136 m, zeigt. Hinter der Hütte über steile Wiesen-Almböden zum Sulzeck. Im Steilgelände den Wegspuren folgen, direkt zum Gipfel des Sulzkogels.
Abstieg: selbe Route

WandernÖsterreich. Von Natur aus Wandern. - empfohlen von der nationalen Tourismusorganisation.

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